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Loredana Garlati

Die Verteidigung hat das Wort

Strafrechtliche Aspekte der lombardischen Verteidigungsschriften (Allegationes) an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert

Reihe: Rechtsgeschichte und Rechtsgeschehen - Kleine Schriften, Band 26, 2011, broschiert, 112 Seiten

ISBN: 978-3-643-11097-8

€19.90
Im gegenwärtigen Gebrauch des Wortes "Bildung" denkt kaum jemand daran, daß er auch von "Bild" spricht.
Bei Meister Eckhart waren Bild, Bildung und Entbildung noch miteinander verknüpft. In der Renaissance wurde das Bild zur Abbildung (Brunelleschi), in der Folge der Bildung zur Ausbildung. Das Bild wird im perspektivischen Zeichnen zur Strecke gebracht. Nach diesem Muster funktioniert unser heutiges offizielles Sehen. Fotoapparat, Videokamera und wissenschaftliche Methoden zeugen davon.
Die vorliegende Untersuchung thematisiert das Schicksal der Bilder, ihre Abdrängung und ihr Wiederauftauchen. Stationen dabei sind die Grenzen des perspektivischen Blicks (Leonardo), die Didaktisierung der Abbildung (Dürer), die pädagogische Variante des Abbildens im 19. Jahrhundert (Schreber), das (Wieder-)Auftauchen von Bildern im Wahn (bei Schrebers Sohn). Das unübersehbare Auftauchen der Bilder macht neue Methoden notwendig, z. B. Freuds "Psychoanalyse" als Methode, sich den "Bildern" wieder zu nähern, ihre Relektüre durch Lacan, Surrealismus und Pollocks Malerei.

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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 02. Februar 2011 im Shop aufgenommen.

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