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Michael Greiner

Drama der Freiheiten

Eine Denkformanalyse zu Hans Urs von Balthasars trinitarischer Soteriologie

Reihe: Pontes, Band 8, 2001, broschiert, 216 Seiten

ISBN: 978-3-8258-5194-x

€20.90
Im Zentrum dieser Untersuchung steht das in Hans Urs von Balthasars "Theodramatik" systematisch entscheidende Problem der trinitarischen Unterfassung der gott-menschlichen Freiheitsgeschichte. Ihr Anliegen ist es, in kritischer Diskussion der an dieser Stelle aufbrechenden Probleme in Soteriologie, Eschatologie und Trinitätstheologie bis zu der das gesamte theodramatische Unternehmen leitenden Denkform vorzustoßen, also zu den philosophischen Denkmitteln, die die systematische Explikation des Gedankengangs von vornherein bestimmen. Dabei geht es einerseits um eine Würdigung der bedeutsamen theologischen Intuition Balthasars, die Rolle der menschlichen Freiheit im Heilsdrama durchzuhalten bis hin zum (theodizee-relevanten) Gedanken des "Risikos", das Gott mit der Erschaffung endlicher Freiheit eingegangen ist, weil er diese Freiheit bis zuletzt zu respektieren sich bestimmt hat. Andererseits gilt ein besonderes Augenmerk den immanenten Grenzen, die sich aus einer dem neuzeitlichen Freiheitsverständnis inadäquaten seinsmetaphysischen Denkform ergeben und die faktisch verhindern, daß die systematische Grundintuition konsequent durchgehalten werden kann. Auf diesem Wege können die Schlüsselstellen freigelegt werden, an denen eine Revision des Denkfundamentes einsetzen müßte, um die Autonomie der geschöpflichen Freiheit im Theodrama unverkürzt zur Geltung zu bringen.

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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 11. Januar 2001 im Shop aufgenommen.

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