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Alexander Rüstow

Ortsbestimmung der Gegenwart Eine universalgeschichtliche Kulturkritik Band 2: Weg der Freiheit

Reihe: Edition Walter Eucken Archiv, Band 3, 2003, Gebundene Ausgabe, 768 Seiten

ISBN: 978-3-8258-5140-0

€76.90
Rüstows Hauptwerk "Ortsbestimmung der Gegenwart" steht in einer Reihe mit Poppers "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde", Arendts "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft" und Adornos und Horkheimers "Dialektik der Aufklärung". Es handelt sich um einen der großen Versuche von der Erfahrung totalitärer Diktatur ausgehend, die Frage nach Macht und Freiheit grundsätzlich zu stellen. Rüstow entwirft in diesem Klassiker der Sozialwissenschaften eine Geschichte der Freiheit von den Anfängen bis heute. So wird es möglich, die heutigen Grundprobleme der Macht in einer neuen Perspektive zu sehen.

Alexander Rüstow (1885 - 1963) ist einer der bedeutenden Sozialwissenschaftler des zwanzigsten Jahrhunderts. Zusammen mit Franz Böhm und Walter Eucken ist er Mitbegründer des Ordoliberalismus. Als früher Gegner des Nationalsozialismus, der in der NS-Zeit emigrieren musste, wird Rüstow als einer der Vordenker der bundesrepublikanischen Wirtschaftsordnung in Anspruch genommen. Sein Werk dagegen war lange fast vergessen. Durch die Globalisierungskritik wird er als ein liberaler Gegner von Wirtschaftsmacht und als Protagonist einer egalitären Marktwirtschaft wiederentdeckt.

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Dieser Artikel wurde am Montag, 27. Oktober 2003 im Shop aufgenommen.

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