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Dietrich Ritschl

Theorie und Konkretion in der Ökumenischen Theologie

Kann es eine Hermeneutik des Vertrauens inmitten differierender semiotischer Systeme geben?

Reihe: Studien zur systematischen Theologie und Ethik, Band 37, 2005, 2., korrigierte Auflage, broschiert, 248 Seiten

ISBN: 978-3-8258-6665-3

€19.90
Die christlichen Konfessionen haben mit den Weltreligionen wenig gemeinsame Schnittmengen. Untereinander teilen sie jedoch eine gemeinsame biblisch verwurzelte Glaubenssprache, die in historisch gewachsener Komplexität durch semiotische Subsysteme differenziert ist. Ihre Frömmigkeitstypen, Rechtssysteme, Gottesdienste und Lebensgestaltung haben soziale Realität und sind nur teilweise durch die virtuelle Realität theologischer Lehren gesteuert.

Kann zukünftige ökumenische Theologie - im Gegenzug zum bewährten Vorgehen der gelehrten westlichen Theologie - vom Ganzen auf die Teilsysteme hin argumentieren? Neuere Komplexitätsforschung bietet vielleicht Muster für solches Vorgehen an. Vertrauen in den Christus praesens in den unterschiedlichen sozialen und semiotischen Teilsystemen brächte eine geistliche Dimension in ökumenisch verantwortete argumentative Theologie.

Dietrich Ritschl, geb. 1929 in Basel, 1952 Gemeindepfarrer in Schottland und später in den USA, lehrte dort Patristik und systematische Theologie, zuletzt am Union Seminary in New York; 1970 Universität Mainz, 1983-99 Direktor des Oekumenischen Instituts in Heidelberg; Gastprofessor 1991-92 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom; 1970-2001 alle drei Jahre Gastsemester in Melbourne, Australien.

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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 10. Februar 2005 im Shop aufgenommen.

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