LIT Verlag

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Stefan Hahn, Gabriele Klein (Hg.)

9. Jahrgang, Heft 1/2014

Transfer von Praxisforschungsergebnissen

Reihe: TriOS - Forum für schulnahe Forschung, Schulentwicklung und Evaluation, Band 13, 2014, broschiert, 152 Seiten

ISBN: 978-3-643-99828-6

€7.50
Im April 1946 wurde in der sowjetischen Besatzungszone die SPD mit der KPD zur Sozialistischen Einheitspartei (SED) vereinigt. Nachdem eine erste Vereinigungskampagne 1946 in den Westzonen scheiterte, erfolgte im Frühjahr 1947 ein zweiter Versuch. Diese Studie analysiert exemplarisch am Beispiel des Ruhrgebiets, wo die Voraussetzungen dafür am günstigsten waren, die Bestrebungen der KPD und einer Reihe von Sozialdemokraten zum Aufbau und zur Gründung der SED auch in den Westzonen.
Es gelang innerhalb weniger Wochen in fast allen Städten des Ruhrgebiets Komitees zur Gründung der SED zu initiieren, insbesondere in den Zechen und den Stahlwerken fanden die Komitees Bereitschaft zur Unterstützung. Bereits in der Anfangsphase machten die britischen Militärbehörden deutlich, daß sie aus deutschlandpolitischen Gründen einer Zulassung der SED als Partei in ihrer Besatzungszone nicht zustimmen würden. Die in Dortmund erfolgte Gründung einer Ortsgruppe der SED wurde umgehend verboten. Sozialdemokraten, die den Vereinigungsprozeß unterstützten, wurden aufgrund der strikt einheitsablehnenden Politik der westfälischen SPD diszipliniert oder aus der Partei ausgeschlossen.
Mit der Aufarbeitung dieser Fragestellung wird eine bisherige Forschungslücke geschlossen. Die Autoren werteten bei der Untersuchung die Nachlässe von Ulbricht, Grotewohl und Pieck sowie Originaldokumente der KPD und der SED aus.

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Dieser Artikel wurde am Montag, 14. Juli 2014 im Shop aufgenommen.

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