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Manfred P. Emmes

Interessenorientierungen und Konfliktlinien Großbritanniens, der Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschlands vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs

Reihe: Geschichte, Band 113, 2013, broschiert, 232 Seiten

ISBN: 978-3-643-90327-3

€19.90
Die Epoche vor dem Ersten Weltkrieg verkörperte eine Welt und ein Zeitgefühl, das von gesteigerter Dynamik, Machtentfaltung, mondäner Lebensweise, überschüssiger Energie und zunehmender Internationalität geprägt war. Der Krieg brachte in diese quasi "heile" Welt eine tiefe Zäsur.

Nahezu parallel zum Prozeß des Auseinanderdriftens zwischen Großbritannien und Deutschland war es zu einer graduellen Verschlechterung des Verhältnisses zwischen den USA und Deutschland gekommen. Der zunehmende Wettbewerb um Macht und territoriale Erwerbungen bestimmte das Tempo der imperialistischen Politik; diese sollte das Spiel aller mit allen lenken.

Europa stand damals noch im Zentrum der Wahrnehmung und Interpretation der Geschehnisse, während die Spannungen und z.T. krisenhaften Entwicklungen in anderen Weltregionen nur relativ geringe Aufmerksamkeit fanden. Gerade diese aber sollten ihre Eigenbedeutung erhalten und wichtige Erklärungsfaktoren für die Suche nach den Ursachen des Ersten Weltkrieges liefern. Die Darlegung der internationalen Zusammenhänge wird im Vordergrund der Studie stehen

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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 14. Februar 2013 im Shop aufgenommen.

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