LIT Verlag

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Ruth Scholz

Die Diskussion um die Euthanasie

Zu den anthropologischen Hintergründen einer ethischen Fragestellung

Reihe: Studien der Moraltheologie, Band 26, 2002, broschiert, 424 Seiten

ISBN: 978-3-8258-6252-6

€29.90
Die Diskussion um die Euthanasie erscheint in unserer modernen säkularen Gesellschaft so aktuell wie nie zuvor. Schon haben mit den Niederlanden und Belgien die ersten europäischen Staaten Gesetze erlassen, die aktive Euthanasie nicht mehr in allen Fällen unter Strafe stellen. Aber auch in der Bundesrepublik Deutschland sowie in den USA wird über aktive Sterbehilfe heftig diskutiert.

Woher kommt es, dass sich bezüglich aktiver Euthanasie Befürworter und Gegner so unversöhnlich gegenüberstehen? Die vorliegende Untersuchung zeigt auf, dass die Einstellung eines Menschen zur Frage der Euthanasie wesentlich davon abhängt, welches Menschenbild er vertritt. Gerade das christliche Menschenbild differiert in wesentlichen Punkten von demjenigen der Euthanasiebefürworter.

Welches Menschenbild ermöglicht eher ein gelingendes Leben und damit auch ein gelingendes Sterben? Von diesem Menschenbild ausgehend werden schließlich die verschiedenen Formen der Euthanasie (insbesondere passive und indirekte Euthanasie) ethisch beurteilt und ein auch in der Praxis gangbarer Weg aufgezeigt, wie ein menschlicher Umgang mit dem Sterben möglich wird.

Ruth Scholz, Dipl. theol., geb. 1970, 1998 - 2001 Wissenschaftliche Angestellte am Lehrstuhl für Moraltheologie in Freiburg i. Br., Promotion mit der vorliegenden Untersuchung 2002.

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Dieser Artikel wurde am Freitag, 11. Oktober 2002 im Shop aufgenommen.

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