LIT Verlag

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Dieter Henrich; Johann Baptist Metz; Bernd Jochen Hilberath; Zwi Werblowsky

Die Gottrede von Juden und Christen unter den Herausforderungen der säkularen Welt

Symposion des Gesprächskreises "Juden und Christen" beim Zentralkommitee der deutschen Katholiken am 22./23. November 1995 in der Katholischen Akademie Berlin

Reihe: Religion - Geschichte - Gesellschaft, Band 8, 1997, broschiert, 104 Seiten

ISBN: 978-3-8258-3192-2

€12.90
Angesichts der konfliktträchtigen Auslegungsgeschichte der gemeinsamen Hebräischen Bibel durch Juden und Christen, die noch ihre Wirkung im Nachhall des säkular-nationalistischen Judenhasses gefunden hat, standen beim Berliner Symposion vor allem folgende Fragen im Raum: Lesen Juden und Christen wirklich dieselbe Bibel? Gestattet das Verbot, sich von Gott - aber auch vom Menschen und vom Sinn der Geschichte - ein Bild zu machen, überhaupt eine theologisch-philosophische Rede über Gott? Aber wie ist ohne sie im Ernst eine Rede zu Gott, im persönlichen Gebet wie in der Liturgie verantwortbar? Verstärken nicht zusätzlich der wissenschaftliche Diskurs seit der Aufklärung sowie die Konfrontation mit den Weltreligionen die Notwendigkeit einer intellektuell redlichen Vergewisserung, was Gottrede in Wahrheit meine? Wie ist mit dem Paradox umzugehen, daß Juden und Christen so wenig darüber sagen können, wer Gott ist, wohl aber so klar und eindeutig, was sein Wille sei: das unabdingbare Gebot der Liebe? Von welchen existentiellen Erfahrungen in den Tiefenschichten des säkularen Menschen und unserer gottvergessenen Zeit kann die Gottrede so ihren Ausgang nehmen, daß sie über den "Zirkel der Eingeweihten" hinaus verstehbar und wirksam wird?

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Dieser Artikel wurde am Dienstag, 30. November 1999 im Shop aufgenommen.

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