LIT Verlag

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Marco Hofheinz (Hg.), unter Mitarbeit von Kai-Ole Eberhardt

Die Tradierung von Ethik im Gottesdienst

Symposiumsbeiträge zu Ehren von Hans G. Ulrich

Reihe: Ethik im theologischen Diskurs/ Ethics in Theological Discourse, Band 26, 2019, broschiert, 320 Seiten

ISBN: 978-3-643-14109-5

€39.90
Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit stehen die Könige von Akkade (ca. 2230-2090 v. Chr.) und ihre schriftlichen Hinterlassenschaften. Bereits im Altertum waren zwei der Könige von Akkade, Sargon und Nar=am-Suen, Gegenstand nicht nur des "wissenschaftlichen" Interesses, sondern ihre wohl als herausragend empfundenen Persönlichkeiten regten auch die Entstehung von Sagen und Erzählungen an.
Zum Verständnis der Geschichte dieser Epoche sind in der Forschung regelmäßig auch die in Sagen und Erzählungen berichteten Ereignisse unkritisch herangezogen worden, auch wenn diese mehr als tausend Jahre danach entstanden sind. Um die beiden Äußerungsformen, Selbstzeugnisse und Erzählungen, miteinander verbinden zu können, ist jedoch zunächst eine Analyse der Königsinschriften notwendig.
Eine detaillierte Untersuchung der altakkadischen Königsinschriften, die bislang fehlte, zeigt, daß die altakkadischen Inschriften, entgegen der häufig vertretenen Auffassung, den älteren frühdynastischen in hohem Maße verpflichtet sind. Daher wurden zunächst diese analysiert, um Abhängigkeiten und Neuerungen feststellen zu können. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den militärisch-politischen Berichten, da es sich bei den Kriegszugsberichten um denjenigen Inschriftentyp handelt, der in späterer Zeit die meisten Veränderungen erfahren hat und daher am aussagekräftigsten ist. In diesem Zusammenhang ließen sich auch Wandel und Veränderungen in der Königsideologie des dritten Jahrtausends herausarbeiten.

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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 05. Juni 2019 im Shop aufgenommen.

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