LIT Verlag

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Wolfgang Fritz

Österreich wird geplündert

Die österreichische Finanzverwaltung 1938 - 1942. Mit einem Vorwort von Ferdinand Lacina

Reihe: Geschichte, Band 154, 2018, broschiert, 100 Seiten

ISBN: 978-3-643-50865-2

€19.80
Über den Anschluß Österreichs bestand bei Hitler und seinen Gefolgsleuten kein Zweifel. Es waren aber wirtschaftliche Gründe, welche die Sache 1938 vordringlich machten.

Nazideutschland hat eine erfolgreiche expansive Wirtschaftspolitik betrieben, die es bis zum Jahr 1937 zur Vollbeschäftigung führte, was wohl der Hauptgrund für die Attraktivität des Regimes war. Das Reichsministerium der Finanzen kurbelte die Wirtschaft an. Das wichtigste Ziel war die Aufrüstung. Hjalmar Schacht beschaffte illegal, daher streng verdeckt das nötige Geld von der Reichsbank.

Hingegen hatte sich in den Jahren des Austrofaschismus die österreichische Finanzverwaltung in Fiskalismus geübt: Österreichs Gold- und Devisenstände waren enorm gestiegen, die Deutschlands erheblich gefallen.

Die Annexion Österreichs bot sich - jenseits aller politischen Ziele - als Mittel zur finanziellen Stabilisierung und Devisenbeschaffung an.

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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 30. Mai 2018 im Shop aufgenommen.

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