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Siegfried G. Schoppe

Das indogermanische Agrar- und Donaukultur-Paket für Alteuropa

Ein Drama in vier Akten

Reihe: Geschichte, Band 137, 2017, broschiert, 118 Seiten

ISBN: 978-3-643-13626-8

€29.90
In der Geschichtsschreibung herrscht die Meinung vor, dass die Menschen im Neolithikum mit der Erfindung der Landwirtschaft und Viehhaltung in Vorderasien gleichzeitig sesshaft wurden. Siegfried G. Schoppe legt überzeugend dar, dass der Entwicklungspfad vorher über die Fischerei zur Festansiedlung an Gewässern und dann zur Landwirtschaft führte.

Danach entstanden durch Verdichtung die ersten Städtegründungen im gesamten Fruchtbaren Halbmond, der von Zentralanatolien bis Mesopotamien und in die ägyptische Nil-Oase reichte. Von Anatolien kamen Ackerbau und Viehzucht zunächst nach Südosteuropa, insbesondere in das heute versunkene Donau-Delta im nordwestlichen Schelf des Schwarzen Meeres. Die vom ägäischen Bosporus-Salzwasserdurchbruch Vertriebenen brachten ihre indogermanische Sprache, ihr Saatgut, ihr Vieh sowie die von ihnen entwickelte Linearbandkeramik zwischen 5.500 und 4.900 v. Chr. donauaufwärts bis an den Rhein, wie sich anhand der Spur und Datierung ihrer Kastenbrunnen verfolgen lässt.

Dr. Siegfried G. Schoppe ist Professor für Wirtschafts- und Theoriegeschichte - seit 2009 als Emeritus - an der Universität Hamburg in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. 2014 gelang ihm die Widerlegung der von den Historikern Wiegels, Moosbauer und Ortisi in Osnabrück für 9 n. Chr. vertretenen Varus-in-Kalkriese-Hypothese.

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Dieser Artikel wurde am Dienstag, 21. November 2017 im Shop aufgenommen.

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